Vodafone hat einen weiteren Meilenstein im Netzausbau erreicht und versorgt seit kurzem sechs Millionen mit 400 MBit/s. In der Praxis fallen die Datenraten allerdings etwas niedriger aus.

Geschwindigkeiten von bis 400 MBit/s

Vodafone stellt seine Kabel-Anschlüsse in sechs Millionen Haushalten mit höheren Datenraten Verfügung. Wie das Unternehmen kürzlich bekanntgab, können die Kunden in Spitzenzeiten mit bis zu 400 MBit/s im Download rechnen. Beim Upload werden maximal 25 Mbit/s erreicht.

Bei entsprechender Bandbreite soll das Highspeed-Netz unter anderem den Film-Download verschnellern: acht Gigabit können laut Vodafone in knapp drei Minuten heruntergeladen werden – vorausgesetzt, die 400 MBit/s werden komplett ausgeschöpft. Aktuell ist dies noch nicht der Fall.

Schwächen im Upload

Die höheren Bitraten werden durch den Ausbau des Kabelnetzes erreicht. Seit Mitte Dezember kommt der Standard Docsis 3.1 zum Einsatz, durch welchen „perspektivisch (…) Geschwindigkeiten von bis zu 20 GBit/s möglich“ sind, so Hannes Ametsreiter von Vodafone Deutschland.

In der Praxis ist der Provider davon noch weit entfernt. Wie ein Nutzertest ergeben hat, sind die Datenraten bei der alltäglichen Nutzung nur halb so hoch wie angegeben. Der neue Standard weist zudem schwache Ping-Zeiten und niedrige Upload-Raten auf, und läuft im TV-Kabelnetz bislang noch nicht ganz stabil.

Vodafone Netzausbau: 400 MBit/s im Kabelnetz
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Andre

André ist Inhaber von DSLVergleich.net. Er ist mit dem Internet aufgewachsen und trotzdem noch fast normal geblieben. Folgen Sie ihm auf Twitter unter @andreriechert

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