Wir verlinken auf ausgewählte Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Mehr Infos
.
DSLVergleich.net Logo
Unsere Partner
DSL Vergleich: Unsere Partner
Jetzt DSL-Vergleich starten
Jetzt vergleichen

Breitbandanschluss: Schnelles Internet über Breitband

4.8/5 - (15 votes)
☝️ Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Breitbandanschluss ermöglicht eine schnelle Internetverbindung über unterschiedliche Technologien wie z. B.  DSL, Kabel, Glasfaser oder LTE/5G.
  • In ländlichen Regionen wird der Ausbau von Breitbandanschlüssen in den letzten Jahren stark gefördert, um eine gleichmäßige Versorgung sicherzustellen.
  • Die Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen ist in Deutschland gut. So haben fast 99 % aller Haushalte in Deutschland Zugang zu Breitband-Internet mit mindestens 10 Mbit/s.
  • Die Kosten für einen Breitbandanschluss können je nach Anbieter und Technologie stark variieren.
Breitband-Anschluss
Schnelles Breitband-Internet gibt es über DSL, Kabel, Glasfaser und Homespots.

Bis vor ein paar Jahren wurde noch per Schmalband mit einem Modem gesurft oder man hatte ISDN. Mittlerweile hat sich vieles verändert. Das Internet ist rasend schnell geworden und auch die Leitungen sind viel stabiler geworden. Die Internetverfügbarkeit in Deutschland kann man mittlerweile als gut bezeichnen.

Breitband-Internet ist durch verschiedene Technologien überall in Deutschland verfügbar und ein Breitbandanschluss Normalität. In urban geprägten Regionen können Nutzern oft zwischen verschiedenen Arten des Breitbands wählen. In ländlichen Bereichen dagegen kann es vorkommen, dass nur eine Technologie für einen Breitbandanschluss zur Verfügung steht. Was können die unterschiedlichen Angebote aber bieten?

Fazit: Unsere Erfahrung mit 1&1 DSL

Bild von André - Autor bei DSLVergleich.net
André R.

„Breitbandanschlüsse sind heutzutage unverzichtbar und ermöglichen schnelle Internetverbindungen. Die Verfügbarkeit und Qualität hängt von verschiedenen Faktoren ab und variiert je nach Region und Infrastruktur.“

Was ist ein Breitbandanschluss?

Ein Breitbandanschluss ist ein Internetzugang mit hoher Datenübertragungsrate. Zur Wahl stehen meist DSL, Kabel-Internet, Glasfaser, Internet über LTE/5G oder das Internet über Satellit. Breitband ist dabei noch lange keine Garantie für schnelles Internet, denn der Begriff „Breitband“ ist in Deutschland nicht näher definiert. Die Bundesnetzagentur spricht von Breitband-Internet, sobald eine Mindestbandbreite von 10 Mbit/s erreicht wird.

Breitband Internet über DSL, Kabel, Glasfaser oder Homespot: Jetzt vergleichen!

Deine Vorteile
  • Aktuelle Angebote aller DSL-Provider
  • Viel günstiger als beim Anbieter
  • Einfach Postleitzahl eingeben und vergleichen

Günstiges Breitband-Internet: Schnell-Vergleich

Nachfolgend finden Sie unsere Tarifempfehlungen für Breitband-Internet (Stand: February 2024) der großen Internetanbieter.

AnbieterPreis / MonatDownloadHardware / Monat
Vodafone GigaZuhause 16 DSL20,41 €*16 Mbit/sab 2,99 €Zum Angebot
MAINGAU DSL 5023,21 €*50 Mbit/sab 2,99 €Zum Angebot
PremiumSIM DSL 1623,22 €*16 Mbit/sab 2,99 €Zum Angebot
1&1 DSL 1624,57 €*16 Mbit/sab 2,99 €Zum Angebot
NetCologne NetSpeed 5027,87 €*50 Mbit/sab 2,99 €Zum Angebot
Telekom Magenta Zuhause S (DSL + LTE/5G)28,28 €*300 Mbit/sab 2,99 €Zum Angebot
o2 my Home S29,57 €*50 Mbit/sab 2,99 €Zum Angebot

Breitbandanschluss über DSL - der Klassiker

Breitbandanschluss und DSL wird in Deutschland oft in einem Atemzug genannt. DSL kommt in der Regel über den Telefonanschluss ins Haus. Basiert der Telefonanschluss noch auf einer alten Kupfer-Telefonleitung, sind nur Geschwindigkeiten bis maximal 16 Mbit/s möglich. Obwohl 16 Mbit/s das Maximum ist, welches mittels der ADSL/ADSL2+-Technologie an so einem DSL-Anschluss erreicht werden kann, wird diese Geschwindigkeit nicht an allen Anschlüssen erreicht.

Das hängt vorrangig damit zusammen, wie weit ein Hausanschluss vom DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) entfernt ist. Dieser steht normalerweise in der Vermittlungsstelle oder in manchen Gegenden auch in den grauen Kästen, die man oft am Straßenrand sehen kann.

Umso weiter ein Hausanschluss vom DSLAM entfernt ist, desto geringer wird die verfügbare Bandbreite. In Regionen, in denen der Breitbandausbau noch nicht weit fortgeschritten ist, kämpfen Verbraucher zum Teil immer noch mit DSL-Anschlüssen, die weniger als 1 Mbit/s erreichen.

Info: Privatkunden werden in der Regel (A)DSL-Anschlüsse verkauft. Diese werden im Markt einfach als DSL vermarktet. (A)DSL steht hierbei für eine asymmetrische Internetleitung (Asymmetric Digital Subscriber Line). Bei (A)DSL-Angeboten ist der Upload geringer als der Download. So ist bei einer DSL-Leitung mit 16 Mbit/s im Download, der Upload in der Regel auf 1 Mbit/s begrenzt.

Bei einer symmetrischen DSL-Leitung, auch (S)DSL genannt, sind Upload- und Downloadgeschwindigkeit hingegen gleich. Solche (S)DSL-Leitungen sind vor allem für Verbraucher und Unternehmen interessant, die regelmäßig große Datenmengen hochladen müssen oder Server betreiben.

Breitbandanschluss über VDSL - noch schneller mit Glasfaserunterstützung

Mit VDSL lassen sich über den Festnetzanschluss bereits deutlich schnellere Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s realisieren. VDSL ist hierbei eine „Semi“-Glasfasertechnik, auch FTTC (Fibre to the Curb) genannt.

Dies bedeutet, dass eine Glasfaserleitung zwischen der Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten verläuft. Nur die sogenannte „Letzte Meile“, also die Strecke vom Verteiler bis zum Haus, basiert noch auf dem alten Kupferkabel.

In immer mehr VDSL-Ausbaugebieten kann die DSL-Geschwindigkeit auf bis zu 250 Mbit/s erhöht werden, wenn moderne Beschleunigungs-Techniken wie Vectoring und Supervectoring zum Einsatz kommen. VDSL kann heute in vielen Städten, besonders in den Ballungsbereichen, gewählt werden.

Der Breitbandanschluss über Glasfaser: Das ist der Unterschied zu DSL

Wer noch schnelleres Internet über den Festnetzanschluss benötigt, der muss auf eine Glasfaser-Leitung umsteigen. Glasfaser ist zwar schon seit Jahren ein Thema, moderne Glasfasernetze sind allerdings immer noch eher selten zu finden und befinden sich aktuell noch im Aufbau.

Große Telekommunikationsunternehmen setzten bis vor einigen Jahren vor allem auf VDSL und Vectoring-Techniken. Dabei ist der Unterschied von DSL zu Glasfaser nur, dass für einen Glasfaser-Anschluss das Kupferkabel durch ein Glasfaserkabel ersetzt wird.

Ist ein Glasfaserkabel bis ins Haus gelegt, wird dies auch als FTTH (Fibre to the Home) bezeichnet. Steht Ihnen eine moderne Glasfaser-Verbindung zur Verfügung, dann können Sie aktuell am Markt Tarife mit bis zu 1.000 Mbit/s beziehen.

Glasfaser ist dabei zukunftssicher, denn Geschwindigkeiten von mehreren 10 Gbit/s sind in Zukunft problemlos realisierbar. Jedenfalls, wenn Glasfaser auch im Haus verlegt ist.

Weiterführende Informationen: Immobilienbesitzer, die auf Glasfaser umsteigen möchten, finden in unserem Ratgeber „Glasfaser für Immobilienbesitzer“ weitere Informationen.

Der Kabel Internet Breitbandanschluss - die Alternative für DSL über die TV-Kabeldose

Verbrauchern, denen kein Telefon- oder Glasfaseranschluss zur Verfügung steht, bietet das Kabelnetz eine attraktive und kostengünstige Alternative zum herkömmlichen DSL-Anschluss. Es ist neben DSL die meistgenutzte Möglichkeit, um sich ins Internet einzuwählen.

Kabel-Internet hat sogar einige Vorteile. Internet über die TV-Kabeldose mit DSL ist absolut konkurrenzfähig und mittlerweile auch deutlich schneller als herkömmliches (V)DSL. Mehrere 100 Mbit/s bis hin zu 1 Gbit/s im Downstream sind bei Kabel-Internet der Standard.

Der größte Kabelanbieter in Deutschland ist Vodafone. Durch den Zukauf von Kabelnetz-Betreibern wie Kabel Deutschland und KabelBW ist Vodafone mittlerweile in allen Bundesländern vertreten und erreicht rund 24 Millionen Haushalte.

Der zweitgrößte Anbieter PYUR, ist punktuell zwar in weiteren Regionen, vor allem aber in Ostdeutschland vertreten. Hinzu kommen weitere kleinere Kabelnetz-Betreiber. Andere größere Anbieter wie der Kabel-Internet-Discounter eazy oder auch O2, nutzen hingegen das Kabelnetz von Vodafone.

Mobilfunk - schnell und ohne Kabel

Selbst das Mobilfunknetz bietet mittlerweile traumhafte Bandbreiten an und es gibt immer mehr Angebote für Internet über LTE. Waren es bei UMTS/3G, der klassischen Variante, nur 384 kBit/s im Downstream, so bietet LTE im 4G-Netz mittlerweile bis zu 100 Mbit/s.

Mit 5G-Internet erreichen Nutzer schon heute Bandbreiten von 500 Mbit/s. In Zukunft sind mit 5G sogar Geschwindigkeiten bis zu 30 Gbit/s möglich. Die Anbieter sind dabei, diese Geschwindigkeit mithilfe der 5G-Mobilfunkgeneration weiter nach oben zu treiben.

Weiterführende Informationen: Handynetze kurz erklärt: D-Netz, E-Netz, UMTS und LTE

LTE - der Breitbandanschluss für ländliche Gegenden ohne DSL-/ Kabelnetz

Was die Bandbreite betrifft, kann der Mobilfunk also auch mit DSL und Kabel mithalten. Hatten UMTS und HSDPA/HSDPA+ noch mit Performance-Probleme und hohen Ping-Zeiten zu kämpfen, sind diese mit LTE im 4G und 5G-Netz Geschichte.

Online-Spiele oder VoIP-Lösungen sind damit problemlos möglich. Zur Nervenprobe könnte es hingegen immer noch mit der verfügbaren Datenmenge kommen. So ist eine Drosselung der Geschwindigkeit auf 64 kBit/s immer noch die Regel, sobald das Datenvolumen im Handy-Tarif aufgebraucht ist. Danach geht es im Schneckentempo weiter, was die Nerven sehr belasten kann.

Der Mobilfunk hat aber auch einen großen Vorteil: Man ist unabhängig von einem festen Standort. Wer viel unterwegs ist, weiß diesen Vorteil zu schätzen.

Was ist LTE?

Der Name LTE steht für Long-Term Evolution und beschreibt den aktuellsten Netzstandard und ist bereits seit Anfang 2011 für viele mobile Geräte nutzbar. LTE im 4G-Funknetz bietet Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s an und soll innerhalb des 5G-Funknetzes in Zukunft Geschwindigkeiten von bis zu 30 Gbit/s erreichen. Genutzt wird aktuell aber nur eine maximale Geschwindigkeit von 300 Mbit/s. Das geschieht deshalb, um das Funknetz vor etwaigen Überlastungen schützen zu können. Die Funktechnik mit LTE ist einfach erweiterbar und kann an bereits vorhandene Funkstationen angebaut werden.

Hybrid-DSL: Der Breitbandanschluss mit LTE-Unterstützung

Eine echte Alternative zu Internet per LTE oder sogenannten Homespots, die das Internet über LTE/5G nach Hause bringen, ist Hybrid-DSL. Dabei handelt es sich um einen Festnetzanschluss, dessen geringe Bandbreite mit einer zusätzlichen LTE/5G-Anbindung stark beschleunigt wird.

Der besondere Vorteil von Hybrid-DSL ist der Wegfall des maximalen Datenvolumens. Das heißt: Anders als bei reinen LTE/5G-Anschlüssen müssen Sie keine Drosselung der Geschwindigkeit befürchten.

Als einziger Anbieter nutzt die Telekom aktuell verstärkt Hybrid-DSL, um fehlende Bandbreiten im Festnetz auszugleichen. Voraussetzung ist ein DSL-Anschluss mit einer tatsächlichen Bandbreite von wenigstens 384 kBit/s.

Die Telekom MagentaZuhause Tarife mit Hybrid-LTE: Bis Juli 2020 konnten Kunden der Telekom spezielle Tarife mit dem Namen "MagentaZuhause Hybrid" beziehen. Nun hat die Telekom ihr Angebot geändert. Kunden können im Prinzip zu jedem MegentaZuhause Internet & DSL-Tarif der Telekom als Option "Hybrid LTE" einen LTE-Datentarif mit bis zu 300 Mbit/s für 4,95 € hinzubuchen.

Breitbandanschluss per Satelliten: Internet über Satellit

Ist keine der vorgenannten Möglichkeiten vorhanden, dann bleibt die Alternative Internet über Satellit. Internet über Satellit in der Regel überall nutzbar. Die Einschränkungen liegen meist in baulichen Problemen. Das ist dann der Fall, wenn keine Sichtverbindung zum Satelliten aufgebaut werden kann und der Standort der Schüssel nicht veränderbar ist.

Sind alle Voraussetzungen für Internet per Schüssel gegeben, kann der Kunde zwischen zwei Varianten wählen:

  1. Die Ein-Wege-Lösung überträgt zwar die Daten zum Nutzer per Satellit, die Verbindung zum Anbieter erfolgt aber über Festnetz oder Mobilfunk.
  2. Die Zwei-Wege-Lösung überträgt sowohl den Downstream wie auch den Upstream über den Satelliten. Die Anbieter in Deutschland setzen dabei auf drei technische Möglichkeiten: Tooway, Astra2Connect oder Avanti.

Der Nachteile beim Internet über Satellit sollte man sich aber bewusst sein. Diese Internetlösung geht mit hohen Ping-Zeiten einher. Die Flatrate-Angebote sind meisten mit der „Fair-Use-Policy“ verknüpft. Das heißt, es wird nach bestimmten Übertragungsvolumen eine Drosselung erfolgen. Volumenpakete und Flatrate-Angebote können dies verhindern.

Auch Beschwerden der User, dass die Bandbreiten zu Stoßzeiten sehr gering sind, sind keine Seltenheit. Hohe Nutzerzahlen bei einer niedrigen Gesamtbandbreite sind die Ursache. Konkurrenz für DSL und Kabel ist dies nicht, aber eine Alternative, wenn keine andere Möglichkeit besteht. Ein weiteres Minus sind immer noch die hohen Kosten.

So funktioniert Satelliten Internet

Fazit: Es gibt viele Technologien für Breitband-Internet - man muss nur die jeweils passende finden

In der Theorie kann der Kunde aus vielen unterschiedlichen Angeboten an Breitband-Technologien wählen. Die Praxis aber zeigt, dass diese Technologien eben nicht überall vorhanden sind.

Die Ballungszentren bieten DSL und Kabel. Auch Internet per Mobilfunk sind über LTE/5G in der Regel gut ausgebaut. In ländlichen Gegenden muss man sich mit Nischenlösungen zufriedengeben. LTE/5G sind hier aber auch nicht immer schlecht.

Wichtig ist zu wissen, wie welche Technologie funktioniert, um einen objektiven DSL-Vergleich starten zu können. Hierzu empfehlen wir neben einem DSL-Vergleich auch ganz einfach eine Prüfung der Internet-Verfügbarkeit beim jeweiligen Internetanbieter.

FAQ: Häufige Fragen zu Breitbandanschluss

Was ist der Unterschied zwischen Glasfaser und Breitband?

Breitband ist ein Sammelbegriff für schnelle Internetverbindungen wie DSL, Kabel-Internet, Glasfaser und drahtlose Verbindungen. Glasfaser hingegen ist eine spezielle Breitbandtechnologie, die superschnelles Internet über Lichtsignale in Glasfaserkabeln bietet. Glasfaser ist schneller und zuverlässiger als andere Breitbandarten, aber Breitband umfasst alle schnellen Internetverbindungen.

Wir schätzen Ihr Feedback!
Hat diese Seite geholfen?
Geschrieben von
André Riechert
André ist als gelernter Informatiker für die technische Entwicklung und redaktionelle Leitung verantwortlich. Er beschäftigt sich schon seit seiner Jugend mit dem Computer und dem Internet. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen.
magnifiercross linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram