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Kabel-TV: Kabelfernsehen

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Paar sieht Fernsehen auf der Couch
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Kabelfernsehen - TV-Unterhaltung über den Kabelanschluss im Vergleich

Das klassische Fernsehen ist noch immer eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen: von Nachrichtenprogrammen, Filmen oder dem neuesten Tatort, über schrille Shows und Blockbuster bis hin zu informativen Dokus und spannenden Serien hat es so einiges zu bieten. Eine der komfortabelsten Empfangsmöglichkeiten ist DVB-C – Fernsehen über das Kabelnetz. Diese Option ist in vielen, aber leider nicht in allen Regionen Deutschlands verfügbar.

Ein klassischer Kabelanschluss hat viele Vorteile. In der Regel reicht es aus, das Gerät mit der Kabeldose zu verbinden, und schon kann der Fernseher einige Dutzend Programme empfangen. Kabelfernsehen ist nicht nur komfortabel, sondern auch weniger störungsanfällig. Während Satellitenschüsseln oder Antennen bei einem Unwetter schon einmal Schwierigkeiten haben, kann nur ein technischer Defekt die Übertragung über das Kabelnetz beeinträchtigen. 

Die Senderauswahl ist vom Standort abhängig. Die Auswahl umfasst neben den öffentlich-rechtlichen Programmen (meist in HD) auch viele private Sender (meistens im qualitativ schwächeren SD). Die Kabel-TV-Anbieter stellen zusätzlich kostenpflichtige HD-Pakete sowie Spartensenderpakete zur Verfügung. Der Nachteil von Kabel-TV sind die monatlichen Kosten. Dafür gibt es in der Regel keine Einrichtungskosten für Zusatzgeräte. 

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Verfügbarkeit von Kabel-TV: Angebot von Wohnort abhängig

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Der Kabelempfang ist vom Wohnort abhängig und die Abdeckung ist regional sehr unterschiedlich. Grundvoraussetzung für den Empfang über Kabel ist ein Kabelanschluss am Haus. Ist dieser vorhanden, sind Interessierte zugleich auf den lokalen Anbieter festgelegt, denn die Kabelnetze erlauben nur die Übertragung der Programmpakete eines Anbieters. Neben kleinen lokalen Unternehmen gibt es nur noch zwei große Kabel-TV-Anbieter:

  • Vodafone stellt seine TV-Angebote in Berlin, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern, Saarland, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Rheinland-Pflanz bereit und nutzt hierfür das ehemalige Netz von Kabel Deutschland. In Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg nutzt Vodafone das ehemalige Netz von Unitymedia und Kabel BW.
  • PYUR ist vor allem im Osten Deutschlands in Teilen von Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg, aber auch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen verfügbar. PYUR nutzt hierfür unter anderem die Netze der Tele Columbus-Gruppe.

Kabel-TV: Kosten für Digital- und HDTV

Die monatlichen Gebühren für das Kabelprogramm sind meistens sehr niedrig und befinden sich im ein- oder zweistelligen Eurobereich. Dafür gibt es ein Basisprogrammpaket, das die meisten öffentlich-rechtlichen Sender in HD sowie viele private Sender in SD-Qualität beinhaltet. Wer Fernsehen in HD oder Nischenprogramme sehen möchte, muss zusätzliche Pakete buchen. Dabei fallen meistens niedrige zweistellige Summen im Monat an. Welche Sender zu beziehen sind, kann regional unterschiedlich sein.

Kabel-TV-Anbieter im Überblick

Im Kern lässt sich das Angebot für TV im Kabelnetz auf die beiden großen Anbieter Vodafone und PYUR reduzieren. Zusätzlich nutzen einige kleine regionale oder lokale Unternehmen das Kabelnetz, dann aber für einen begrenzten Kundenkreis. Ein Beispiel ist Antec im Raum Hannover für Wohnungsbaugenossenschaften.

Klassischer Kabelanschluss: Kabelfernsehen ohne Internet

Der Kabelanschluss beinhaltet den typischen DVB-C-Empfang. Die Kabelanbieter speisen ihr Programm ein und Kunden können auf Wunsch Zusatzangebote wählen. Der Anschluss beinhaltet in diesem Fall ein reines Fernsehangebot, das in einer Art Baukastenform erweiterbar ist. Teilweise sind dabei Zusatzgeräte oder Karten erforderlich. Fernsehen über Antenne mittels DVB-T2 + freenet TV ist hierbei eine Option, zusätzliche HD-Programme zu empfangen. Angebote wie Internet und Telefon sind im reinen TV-Kabelanschluss nicht enthalten. 

Alternative zu Kabelfernsehen: Triple Play über Kabel: Komplettpaket aus TV, Internet + Telefon

Der Kabelanschluss lässt sich bei Bedarf erweitern. Wenn Sie Kabelfernsehen anmelden, können Sie über den Kabelnetzbetreiber auch sogenanntes Triple-Play beziehen. Dies bietet Ihnen Internet, Telefon und TV in einem Paket – alles über die Kabelbuchse.

Die möglichen Internetbandbreiten sind dabei im Vergleich zur DSL-Verbindungen im Kabelnetz deutlich höher. Internet und Telefon über das Kabelnetz kann eine attraktive Alternative zum DSL-Anschluss sein.

Kabelanbieter stellt Hardware für den Fernsehempfang

Im Prinzip reicht es für den Empfang aus, ein passendes Kabel in den Fernseher und die Kabelbuchse zu stecken. Danach findet das Gerät mit einem Suchlauf die Kabelsender. Vodafone zum Beispiel stellt den Kunden jedoch die Giga TV Cable Box zur Verfügung. Diese wird zwischen das Empfangsgerät und die Buchse gesetzt. Der Vorteil: Die Box ist eine Art Receiver, der Zusatzfunktionen wie den Mediathekenzugriff ermöglicht. 

Wenn Sie HD-Programm empfangen möchten, ist bei Vodafone außerdem eine CI+-Karte erforderlich. Der Anbieter liefert diese zusätzlich benötigte Hardware kostenlos. Bei PYUR ist dagegen keine Zusatzausstattung erforderlich. Es reicht ein normales DVB-C-Antennenkabel zum Empfang. Auch die HD-Programme werden nach Buchung einfach freigeschaltet.

Alternative über DSL: Neben reinen Kabel-Anschlüssen sind über ausreichend große DSL-Bandbreiten (ab wenigstens 16, besser 50 Mbit/s) auch IP-TV-Angebote eine Option. Diese haben wir hier vorgestellt: TV über DSL.

Darauf sollten Sie bei der Tarifwahl für Kabelfernsehen achten

Bei der Tarifauswahl für Kabelfernsehen sollten Sie darauf achten, dass das Angebot auch wirklich einen TV-Anschluss beinhaltet. So lässt die Bezeichnung „Kabelinternet“ vermuten, dass ein Fernsehanschluss im Tarif automatisch enthalten ist.

Kabelanbieter haben innerhalb sogenannter Doppel-Flats neben den Tarifen mit TV auch Tarif im Angebot, die nur aus Internet und einem Festnetzanschluss bestehen. In solchen Angeboten ist ein TV-Anschluss in der Regel nicht enthalten.

FAQ – häufige Fragen zum Kabel-TV

Wie funktioniert Kabelfernsehen?

Bild- und Tonsignale werden beim Kabelfernsehen über ein Koaxialkabel in die Häuser und Wohnungen zu den Endkunden transportiert. In Berlin gab es bereits in den 1930er-Jahren den ersten Kabelanschluss. Doch erst in den 1980ern wurden Haushalte strukturell verkabelt. Seitdem hat sich die Technik, die hinter Kabelfernsehen steckt, stark weiterentwickelt. Kabelfernsehen hat den Empfang von Fernsehen mit Antenne oder Satellitenschüssel weitgehend verdrängt und macht auch DSL-Anbietern mit seinem Kabel-Internet-Angebot starke Konkurrenz.

Wie viel kostet Kabelfernsehen?

Kabelfernsehen ist nicht kostenlos zu bekommen, vor allem nicht dann, wenn Verbraucher private Sender oder auch Bezahlfernsehen konsumieren möchten. Insgesamt sind die Kosten für Kabelfernsehen aber überschaubar. So sind die Kosten für den Anschluss nur einmalig zu entrichten. In Mietshäusern ist der Kabelanschluss in der Regel schon installiert. Oft werden hier die laufenden Gebühren für den Kabelanschluss auch über die Nebenkosten abgewickelt, da zwischen Wohnungsverwaltung und Kabelnetzbetreibern Kooperationen bestehen.

Wer bietet Kabelfernsehen an?

In Deutschland ist die Anzahl an Anbietern von Kabelfernsehen stark zurückgegangen. Die ehemals von der Deutschen Post und später der Deutschen Telekom aufgebauten Kabelnetze wurden von wenigen Anbietern übernommen und im Laufe der Jahre technisch weiterentwickelt. In den verschiedenen Bundesländern bieten heutzutage Vodafone und PYUR als Kabelnetzbetreiber ihre Dienste an.

Was sind die Vorteile von Kabelfernsehen?

Die wohl wichtigste Entwicklung im Kabelfernsehen betraf grundsätzlich den Ausbau der Technik, die Digitalisierung derselben und so schließlich die Rückkanalfähigkeit. Lange Zeit war über Kabelfernsehen nur der Empfang des TV-Signals möglich. Durch sogenannte rückkanalfähige Kabelanlagen erhielt die Übertragung mit Kabel zwei neue Qualitäten, nämlich Telefon und Internet. Seitdem lässt sich über den Kabelanschluss nicht nur TV, sondern auch Internet empfangen.

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