Der Datenvolumen-Check: was verbraucht mein Smartphone wirklich?

Wo man noch vor 10 Jahren panisch reagiert hat, wenn man versehentlich den Knopf zum mobilen gedrückt hat, ist die Nutzung des World Wide Web heute wesentlich kostengünstiger. Dank Allnet-Flats und automatisierter Drosselung brauchen wir uns nicht mehr vor horrenden Mobilfunkabrechnungen zu fürchten.

Unsere Probleme belaufen sich viel eher auf unseren Datenverbrauch, denn nicht immer lässt sich der genau beziffern. So stellt sich die Frage der meisten Smartphonenutzer: Wie viel Datenvolume brauche ich eigentlich?

Facebook, YouTube und Co. ziehen Datenvolumen

Weil wir auch unterwegs nicht auf diverse Online-Dienste verzichten wollen und es inzwischen für so ziemlich alles eine App gibt, verbrauchen wir durchschnittlich um einiges mehr Datenvolumen, als noch vor einigen Jahren.

In der U-Bahn scrollen wir durch die Bilder unserer Follower auf Instagram, über Facebook chatten wir mit Freunden und Familie und hier und da darf es ein lustiges Katzenvideo auf YouTube sein, um sich die Pause zu versüßen.

Alles schön und gut, ärgerlich nur, wenn das Datenvolumen unerwartet schnell verbraucht ist und die Geschwindigkeit auf mittelalterliches Tempo heruntergedrosselt wird. Besser also, schon vorher zu wissen, wie viel Datenvolumen man benötigt.

Aber wie ermittelt man seinen Datenvolumen-Verbrauch überhaupt?

Wie viel Datenvolumen brauche ich?

Das Surfen im Internet verbraucht Datenvolumen und je nach Nutzerverhalten kann das mal mehr, mal weniger sein. Wer zweimal täglich seine E-Mails checkt und ab und an eine WhatsApp an den Kollegen schickt, der braucht weit weniger Volumen, als so mancher Multimedia-Junkie. Filme und Videos streamen auf YouTube, Amazonbestellungen unterwegs aufgeben, Netflix gucken und eigentlich ständig Bilder auf Facebook hochladen? Das braucht Datenvolumen!

Der Wenignutzer – 400 Megabyte

Nicht jeder kann etwas mit den sozialen Medien anfangen oder benötigt unterwegs die Unterhaltung von YouTube oder Snapchat. Wenignutzer nutzen ihr Handy unterwegs nur im Bedarfsfall und eigentlich ziemlich selten:

  • Ein kurzer Blick auf Wikipedia, um den einen oder anderen Fachbegriff zu klären.
  • Online-Zeitungen werden mehrmals pro Woche in der S-Bahn gecheckt und Artikel gelesen.
  • Ab und an eine E-Mail verschicken, wenn in der Arbeit die Zeit nicht ausreichend war.
  • WhatsApp als bequeme Alternative zur SMS, aber ohne Schnick-Schnack und Bilderverschicken.
  • Für Videos und Facebook ist keine Zeit.

Fazit: Einem Wenignutzer nutzt ein Tarif mit mehreren Gigabyte wenig, denn er würde sie nicht aufbrauchen und zu viel bezahlen. Ein kleines Polster für kleine Onlinegänge genügt, meist im Megabytebereich. Und der kostet oftmals nicht mehr als 10 Euro pro Monat. Mit 400 MB ist der Wenignutzer weitreichend ausgestattet und hat in der Regel am Ende des Monats sogar noch Datenvolumen übrig.

Der Normalnutzer – 1-3 Gigabyte

Ja, es gibt noch etwas zwischen selbsternanntem Influencer und Facebookjunkie – der Normalnutzer. Er ist durchaus aktiv auf seinem Smartphone und präsent in den sozialen Medien. Täglich surft er mehrmals im Netz und nutzt praktische Apps für den Alltag:

  • Tägliches Surfen im mobilen Internet für mehrere Minuten.
  • WhatsApp inklusive dem Verschicken einiger Bilder.
  • E-Mails werden täglich ritualisiert auf dem Weg in die Arbeit beantwortet und verschickt.
  • Eine praktische Navi-App auf dem Handy kann gelegentlich Hilfestellung leisten, wenn ein unbekanntes Ziel erreicht werden muss.
  • Facebook ist auch praktisch, um hin und wieder einen Blick auf seine Story zu werfen, wenn es mal langweilig werden sollte.

Fazit: Der Normalnutzer benötigt mehr als ein paar Gigabyte und sollte sich ein Datenpaket von circa einem Gigabyte zulegen. Inzwischen gibt es aber ziemlich gute Angebote, in denen sogar 2-3 Gigabyte günstig in einem Gesamtpaket gebucht werden können. So hat der Normalnutzer immer einen bequemen Puffer, wenn doch mal das eine oder andere YouTube-Video angeguckt werden will.

Der Multimedia-Junkie – 5 Gigabyte und mehr

Der Hobby-Influencer und Multimedia-Profi hat sein Smartphone fest in seinem Leben integriert. Es ist praktisch nirgendwo mehr wegzudenken. Überall dient es der Unterhaltung und der Kontaktaufnahme zu Followern, Kollegen, Familie und Freunden.

  • Vor der Arbeit, danach, währenddessen – ständig ist das Smartphone aktiv und der Nutzer verpasst keine Neuigkeit.
  • Videos auf YouTube dienen der Unterhaltung, per WhatsApp werden Videos geteilt und Bilder regelmäßig an Gruppen geschickt.
  • Facebook, Instagram und Snapchat wollen täglich unterwegs wissen, was gerade passiert.
  • E-Mails verschicken und Recherchearbeiten im Internet sind Teil des Alltags.
  • Ohne Navi-App geht gar nichts, denn Landkarten sind längst aus der Mode.

Fazit: Auch wenn es so manchem Multimedia-Junkie guttun würde, sein Nutzerverhalten zu drosseln, so sollte er sich zumindest ein hohes Datenvolumen zulegen, um nicht ständig nachbuchen zu müssen. Mindestens fünf Gigabyte sind notwendig, um ein derartiges Verhalten tragen zu können. Angebote mit weit mehr Volumen sind inzwischen aber auch wahnsinnig attraktiv geworden.

Diese Apps saugen Ihr Datenvolumen leer

Unterwegs mal etwas Musik gehört und ein Videos auf YouTube geschaut, kurz noch Twitter gecheckt und schon ist das halbe Datenvolumen leer. Wir haben uns den Traffic einmal näher angeschaut und verraten Ihnen, wieviel an kostenbaren Datenvolumen die Apps verbrauchen:

Handytarife vergleichen und Geld sparen!

Häufiges Surfen im Internet ist längst nicht mehr mit dreistelligen Endabrechnungen verbunden. Wer Tarife vergleicht und sich auf dem Markt der Handytarife umsieht, der findet günstige Angebote für seinen Verbrauch. Hier lässt sich sogar ziemlich viel Geld sparen, denn oft sind es die eher unbekannteren Anbieter, welche die günstigsten Angebote haben.

Praktische Allnet-Flats inklusive mehrerer Gigabyte Datenvolumen werden mit den neuesten Smartphones kombiniert. Kein Wunder also, dass die mobile Nutzung so attraktiv geworden ist. Und wer seinen nun Verbrauch kennt, der spart sich den einen oder anderen Euro zusätzlich.

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