So kann der DSL Traffic-Verbrauch selbst gemessen werden

Bei einer Fritzbox ist es einfach, den Traffic Verbrauch festzustellen. Sie ist mit einem Traffic-Zähler ausgestattet. Aber was, wenn man diesen Vorteil nicht hat? Immer mehr Provider wollen ein Surf-Limit einführen. Dieses liegt meist bei 75 GB. Doch wie kann man feststellen, was man tatsächlich jeden Monat verbraucht? Wir zeigen Ihnen, wo sie ihren Traffic-Verbrauch nachmessen können.

Nutzern ärgern sich über DSL-Drosselung

Das Vorgehen der Provider verärgert viele Kunden. Ist ein bestimmtes Limit erreicht, wird der Zugang gedrosselt und die Nutzer müssen sich mit Geschwindigkeiten herumärgern, die oft unter denen der Modems liegen. Massive Proteste haben die Anbieter allerdings dazu genötigt, die Drosselung von 384 KBit/s immerhin auf 2 MBit/s anzuheben. Allerdings ist das nur ein schwacher Trost. Doch oft wissen die Kunden beim Vertragsabschluss nicht einmal, was der Verbrauch bei ihrem Surfverhalten ist. Die Werte, bei denen die Bremse aktiviert wird, sind je nach Anschluss unterschiedlich. Jeder Nutzer kann auf einfache Weise aber feststellen, wie viele GB im Laufe der Zeit durch die DSL-Leitung geschossen werden.

Wer über eine Fritzbox verfügt, hat es am einfachsten. Bei dieser wählt sich der Nutzer über den Internet-Browser ein. Dazu wird in die Adresszeile „fritz box“ geschrieben, natürlich ohne die Anführungszeichen. Über „Internet“ und danach „Online-Monitor“ gelangt man zum Punkt „Online-Zähler“. Dort bietet die Fritzbox eine Übersicht der verbrauchten Datenmenge an. Man sieht, was man am aktuellen Tag, am vergangenen Tag, der Woche oder im laufenden Monat an Datenvolumen genutzt hat. Verfügt der Kunde über einen älteren AVM-Router, kann das Menü leicht verändert sein.

Den Traffic mit entsprechender Software messen

Leider haben nicht alle Router diese komfortable Möglichkeit. Aber auch wenn kein Zähler vorhanden ist, gibt es Möglichkeiten, den Verbrauch einzusehen. Das Internet bietet Programme wie zum Beispiel TrafficMonitor oder NetSpeedMonitor an, die den Datenverbrauch ebenfalls zuverlässig messen können. Allerdings muss man beachten, dass die Tools den Verbrauch von Smartphone und Tablet im WLAN nicht erfassen. Auch Smart-TV oder Internet-Radio bleiben anonym. Dadurch bleibt noch immer die Möglichkeit eines Zählers im Router die beste Lösung.

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Nutzt man die Software, dann muss das Programm auf allen Rechnern installiert werden (Desktop-PC, Notebook usw.). Für Smartphones und Tablets werden Apps angeboten, um sich das Download-Volumen anzusehen. Danach müssen Sie die Werte nur addieren und schon haben Sie den aktuellen Verbrauch ermittelt.

NetSpeedMonitor zum Beispiel ist deutschsprachig und kann kostenlos genutzt werden. Dabei ist es besonders bedienerfreundlich. Installieren Sie dazu Systray, dann haben sie ihren Verbrauch unten in der Leiste immer im Blick. Mit der rechten Maustaste geht es durch einen Klick auf Systray zu einer Monatsübersicht. Wählen Sie den Menüpunkt „Verbindungen“, können Sie außerdem feststellen, wie viel Traffic die einzelnen Programme verursachen. Eine sinnvolle Sache, um Traffic-Fresser aufzuspüren und zu eliminieren. Oft findet man über diesen Weg auch Malware und kann sie deaktivieren.

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