Breko Breitbandstudie 2018 Glasfaser ist alternativlos

Der Breitband Ausbau beschäftigt derzeit nicht nur die Politik, sondern auch die ganze Bevölkerung. Aus diesem Grund hat sich der Bundesverband Breitbandkommunikation, kurz Broko, eine Studie veröffentlicht, welche sich mit dem Breitbandausbau in Deutschland beschäftigt.

Wie viele Anschlüsse sind vorhanden?

Die Studie zeigt, dass mittlerweile 60 Prozent aller verfügbaren Anschlüsse in Deutschland vom Betreiber zur Verfügung gestellt. Insgamst sind in Deutschland 3,9 Millionen Glasfaseranschlüsse vorhanden.

Wem gehören die Anschlüsse?

Die Glasfaseranschlüsse in Deutschland gehören privaten Unternehmen. Alternative Netzbetreiber besitzen insgesamt 82 Prozent der Anschlüsse. Der Bigplayer Telekom besitzt 18 Prozent, was für einen einzelnen Anbieter ein großer Anteil ist.

Was wird für den Ausbau getan?

Im Jahr 2016, zeigte die Studie von Breko, haben die alternativen Anbieter mehr für den Ausbau getan. Die Telekom hat sich in diesem Bereich eher zurückgehalten. Hier hat man eher bestehende Kupferleitungen ausgebaut, als auf neue Glasfaserkabel zu setzen. Im Jahr 2017 hat sich dies jedoch geändert. Die Entwicklung wurde wiederbelebt und man hat insgesamt 4,3 Milliarden Euro in das Glasfasernetz investiert. Die anderen Betreiber haben jedoch auch investiert. Ingesamt belaufen sich die Investitionen aller alternativen Betreiber auf 4,2 Milliarden Euro.

Woher kommt der Bedarf?

Viele Menschen setzen auf schnelleres Internet, da sich die Nutzungsgewohnheiten geändert haben. Nutze man früher das Internet nur fürs Surfen, so wird heutzutage viel gestreamt und online gespielt. Diesen Anforderungen muss man gerecht werden. Dies gelingt nur mit einer entsprechend schnellen Leitung. Auch das Autonome Fahren spielt hierbei eine Rolle. Dieses soll weiterentwickelt werden und deshalb benötigt man eine flächendeckende Breitbandverbindung.

Die Entwicklung in der Zukunft

Da die Nachfrage sehr hoch ist, sieht Breko eine wahren Boom für diese Branche voraus. Der Breitbandausbau wird immer weiter voranschreiten. Aus genau diesem Grund müssen die Unternehmen gefördert werden. Nur so kann man ein flächendeckendes 5G-Netz in Deutschland erreichen.
Breko setzt sich dafür ein, dass der Zugang zu diesem Netz garantiert sein muss. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Dienstleistungsverpflichtung. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass es zu zu stärken Differenzen bei der räumlichen Verteilung kommt. Die ballungszentren würden sonst sehr stark versorgt und die ländlichen Regionen vernachlässigt werden. Dies gilt es nach der Ansicht von Breko unbedingt zu verhindern.


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