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WLAN aus der Steckdose: Stecker rein und lossurfen

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Paar sitzt auf dem Sofa vor Laptop
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Es klingt märchenhaft: ein WLAN ohne Telefonanschluss. Genau das versprechen die verschiedenen Anbieter von Lösungen für WLAN aus der Steckdose. Der Internetzugang zum Mitnehmen basiert dabei auf einer standortunabhängigen Verbindung in das LTE- oder 5G-Netz. Zusätzlich ist ein Router erforderlich, der eine Stromquelle benötigt. Die Umsetzung ist für Sie wirklich so einfach, wie die Werbung verspricht: Stecker rein und lossurfen. 

Ohne passenden Tarif geht es aber natürlich nicht. Alle großen Mobilfunkanbieter haben inzwischen entsprechende Angebote im Programm, aus denen Sie wählen können. Diese Homespot-Tarife sind Grundlage für das schnell eingerichtete WLAN aus der Steckdose. Es gibt Lösungen mit Hardware, mit fester Vertragslaufzeit und flexible Tarife ohne Vertrag.

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Unsere Empfehlungen für WLAN aus der Steckdose

WLAN aus der Steckdose: Anbieter im Überblick

Wir geben Ihnen eine komfortable Übersicht über alle Anbieter und verfügbare Tarif-Optionen. So können Sie verschiedenen Anbieter direkt miteinander vergleichen. Nach dem Vergleich wählen Sie einfach Ihren Wunschtarif aus, der Ihre individuellen Bedürfnisse und Anforderungen am besten abdeckt. 

So funktioniert das WLAN aus der Steckdose ohne Telefonanschluss

Vodafone GigaCube: Einfach in die Steckdose stecken und sofort über WLAN lossurfen © Vodafone

Das heimische WLAN richten Sie in der Regel über einen Festnetzanschluss ein. Je nach Region kann die verfügbare Bandbreite jedoch sehr niedrig sein. Mitnehmen lässt sich der Anschluss auch nicht, er ist auf die eigenen vier Wände beschränkt.

Ganz anders ist das beim WLAN aus der Steckdose. Diesen Hotspot richten Sie über einen LTE-Router ein. Alternativ nutzen Sie einen 5G-Router. Damit ist der Anschluss unabhängig von einem kabelbasierten Zugang und profitiert von schnellen Mobilfunkverbindungen.

Sie benötigen jedoch eine Stromquelle, damit der Router läuft und überhaupt ein Netz aufbauen kann. Außerdem ist der Zugriff auf ein Mobilfunknetz erforderlich. Das bedeutet: Ihr Router muss mit einer SIM-Karte bestückt sein. Diese ist an einen Tarif gekoppelt, über den die Kosten abgerechnet werden. 

Bevor Sie lossurfen können, müssen Sie lediglich die Endgeräte mit dem Router verbinden. Das funktioniert so bequem wie beim normalen Festnetz-WLAN und lässt sich bei den meisten Anbietern per App realisieren.

Homespots – die komfortable Komplettlösung

DSL Anbieter in Deutschland

Anbieter wie Telekom, Vodafone, O2, 1&1 und Congstar haben alle Komplettlösungen im Programm. Dabei handelt es sich um spezielle Homespot-Tarife mit Gerät. Der Vorteil: Hier ist alles vorbereitet. 

Das Gerät muss nur eingesteckt werden, dann können Sie loslegen. Das mitgelieferte Gerät baut eine Verbindung in das Mobilfunknetz auf und Sie haben sofort eine WLAN-Verbindung, auf das Sie mit Ihren Endgeräten zugreifen können. Das Einrichten des WLANs ist dabei sehr komfortabel.

Sie müssen bei diesem Angebot nichts anderes machen, als einen geeigneten Homespot-Tarif auszuwählen. Dabei sollten Sie auf die Qualität des örtlich vorhandenen Mobilfunknetzes achten. Weitere technischen Fähigkeiten sind nicht erforderlich.

Die Vorteile zusammengefasst:

  • einfache „Plug-in-Lösung“
  • weiteres Zubehör oder ein Telefonanschluss sind nicht erforderlich
  • die Tarife enthalten meistens ein üppiges Datenvolumen
  • das Gerät enthält bereits die SIM-Karte

Den eigenen LTE-Router mit einem Datentarif kombinieren

Sollten Sie bereits einen 5G- oder LTE-Router besitzen, können Sie damit ebenfalls WLAN aus der Steckdose realisieren. In diesem Fall wählen Sie einen mobilen Datentarif aus und bestücken mit der SIM-Karte Ihren Router. Dieser kann dann eine Verbindung in das Mobilfunknetz aufbauen. Über das Gerät richten Sie so WLAN ein. 

Der Nachteil: Die technische Installation und die Absicherung bleiben Ihnen überlassen. Hakt es einmal, müssen Sie den Fehler selbst suchen und beheben. Die reinen mobilen Datentarife sind meistens zudem etwas anders konzipiert. 

Die Tarife locken beispielsweise gegenüber Homespot-Tarifen mit einem minimalen Preisvorteil. Aber Sie müssen bei Erreichen der Höchstgrenze entweder mit einer Beschränkung der Datenübertragung oder mit teuren Zusatzbuchungen rechnen. Diese Lösungen eignen sich vorrangig für den vorübergehenden Einsatz.

WLAN aus der Steckdose unlimitiert - Zugang mit Flatrate

Viele Homespot-Tarife beinhalten keine Flatrate. Allerdings können Sie zum Beispiel bei der Telekom gegen einen Aufpreis eine Flatrate-Option buchen. Dadurch steigt jedoch der Preis spürbar. Andere Anbieter wie Vodafone gestalten Ihre Verträge teilweise sehr flexibel, sodass auch Vielnutzer eine gute Option finden. 

Als Alternative zu einem echten DSL-Anschluss oder Kabel-Internet sind diese Lösungen jedoch nur bedingt tauglich. Durch die Begrenzung des Transfervolumens ist die Nutzung nicht unlimitiert, sondern beschränkt. Diese Tarife sind daher vorrangig als Übergangslösung geeignet oder können als Ersatz für mögliche Festnetzausfälle oder für feste Standorte ohne DSL-Anschluss wie einen Kleingarten dienen.

Festnetzalternative von o2 mit echter Flatrate

o2 Homespot
Die o2 Tarife my Home M und my Home L enthalten eine Homespot-Flatrate. © o2

Eine Ausnahme ist jedoch Telefonica. Unter der Marke o2 bietet das Unternehmen mit den Tarifen o2 my Home M und o2 my Home L zwei echte Flatrates an. Das bedeutet: Alle Kosten sind bereits enthalten und Sie surfen unlimitiert. 

Die Downloadgeschwindigkeit beträgt in diesen Netzen jedoch „nur“ 50 Mbit/s bzw. 100 Mbit/s. Das ist deutlich langsamer als bei Vodafone und Telekom. o2 ist derzeit jedoch der einzige Anbieter, der ohne Aufpreis unlimitiertes Surfen über Homespot-Lösungen erlaubt. Durch die Tarifgestaltung ist dieses Angebot die perfekte Wahl, um WLAN aus der Steckdose unlimitiert genießen zu können. Es ist außerdem ein vollwertiger Ersatz für Regionen, in denen das Festnetz noch nicht gut genug ausgebaut ist.

Flexibel bleiben: WLAN aus der Steckdose ohne Vertrag

Es gibt verschiedene Vertragslängen. Einige Tarife haben eine feste Laufzeit, andere können monatlich gekündigt werden. Möchten Sie noch flexibler sein, bieten sich Flextarife an. Dabei handelt es sich um eine Art WLAN aus der Steckdose im Prepaid-Tarif. Das heißt: Sie zahlen nur dann, wenn Sie auch surfen.

congstar HomeSpot 30 flexo2 my Home S FlexVodafone GigaCube FlexMagentaMobil Speedbox Flex
Download50 Mbit/s10 Mbit/s500 Mbit/s300 Mbit/s
Datenvolumen30 GB100 GB50 GB100 GB
Telefonienicht möglichTelefon-Flatnicht möglichnicht möglich
NetzTelekomo2/TelefonicaVodafoneTelekom
Monatspreis20,00 €24,99 €34,99 €44,95 €
Effektivpreis *23,21 €27,91 €42,49 €50,78 €
Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot

WLAN aus der Steckdose: Tarifarten erklärt

Um die jeweilige Vertragsdauer der Tarife passgenau wählen zu können, sollten Sie die Art der Bezeichnungen verstehen: Wir klären Sie kurz auf:

Powerline: Internet über die Steckdose

Die als WLAN aus der Steckdose bezeichneten Homespot-Lösungen sind nicht mit der Powerline-Technologie zu verwechseln. Powerline steht für Internet aus der Steckdose, da dieses hier über die Stromleitungen realisiert wird.

Die Besonderheiten des Internets über die Stromleitung

Powerline kann im Einzelfall eine interessante Alternative zu Festnetz-DSL sein, ist aber technisch etwas aufwendiger einzurichten. Diese Übertragungstechnik ist kein Ersatz für einen Festnetz-Internetanschluss. Sie lässt sich jedoch auch mit einem Homespot kombinieren.

Während der reine Internetzugang über den 5G-/LTE-Router realisiert wird, wird mit einem Adapter über die Stromkabel in der Wohnung das Signal weitergeben. Über einen zweiten Adapter lassen sich ein WLAN-Router, ein Repeater oder ein Endgerät anschließen. So ist es möglich, das WLAN in jeden Winkel eines größeren Gebäudes zu bringen. 

Fazit

Langsames Internet, Ausfälle oder die Belastung des mobilen Datentarifs gehören mit WLAN aus der Steckdose der Vergangenheit an. Voraussetzung sind lediglich ein gutes Mobilfunknetz, ein passender Tarif und eine Steckdose für den Router.

Mit einem passenden Tarif surfen Sie in einigen Regionen schneller als über einen DSL-Anschluss. Wenn Sie bei der Tarifauswahl auf ein paar Details achten, bekommen Sie ein leistungsstarkes und sehr einfach zu installierendes WLAN aus der Steckdose ohne Telefonanschluss. 

Der Haken: Es gibt nur wenig echte Flatrates. Für den Dauergebrauch sollten Sie das etwas langsamere Angebot von o2 nutzen. Wenn Sie das WLAN aus der Steckdose nur sporadisch nutzen, sind die Angebot von Telekom und Vodafone interessanter. 

In allen Fällen ist es so einfach, wie die Werbung es verspricht: Sie schließen den Router an, verbinden Ihre Endgeräte damit und schon können Sie lossurfen. Das ist eine echte Highspeed-Alternative.

FAQ: Häufige Fragen zu WLAN aus der Steckdose

Wie funktioniert WLAN aus der Steckdose mit einem Homespot?

WLAN aus der Steckdose, auch als Homespot bezeichnet, ist ein WLAN-Hotspot, der Internetzugang über das Mobilfunknetz anbietet. Um ein Homespot-Gerät zu nutzen, benötigen Sie ein spezielles Gerät, das direkt in die Wandsteckdose eingesteckt wird und sich mit dem Mobilfunknetz verbindet.

Nachdem Sie das Homespot-Gerät in die Steckdose gesteckt und es mit Ihrem Mobilfunkanbieter verbunden haben, erstellt das Gerät ein WLAN-Netzwerk in Ihrer Umgebung. Ihre Geräte, wie Smartphones, Tablets und Laptops, können sich dann mit diesem WLAN-Netzwerk verbinden und auf das Internet zugreifen. Die Internetgeschwindigkeit und -verfügbarkeit hängen von der Netzabdeckung und den Tarifoptionen Ihres Mobilfunkanbieters ab.

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