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Mobiles Internet: Jetzt Datentarife vergleichen

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Bild von André - Autor bei DSLVergleich.net
André R.
André ist Experte für Telekommunikation und Digitales. Er beschäftigt sich schon seit seiner Jugend mit dem Internet und Technik.
Das Wichtigste in Kürze
  • Egal ob Smartphone, Tablet, am Laptop oder im LTE-Homespot: Surfen Sie im Handynetz, nutzen Sie auch mobiles Internet.
  • Für mobiles Internet benötigen Sie eine Prepaid-SIM-Karte mit Datenvolumen oder einen Handyvertrag.
  • Mehr Datenvolumen kostet auch mehr Geld. Überlegen Sie sich daher genau, wie viel Datenvolumen Sie für Ihren neuen Handytarif benötigen.
  • Haben Sie unterwegs oder zu Hause eine schlechte Internetverbindung, liegt dies häufig am schlechten Handynetz am Standort. Hier hilft nur ein Wechsel in ein anderes Netz.
Günstige Datentarife für mobiles Internet finden Verbraucher mittlerweile bei vielen Anbietern

Internet, Apps, Routenplaner, Messengerdienste – das wäre ohne mobiles Internet auf Smartphones oder Tablets nicht möglich. Der Datenverbrauch im Mobilfunknetz ist aber nach wie vor relativ teuer. Daher lohnt sich ein Vergleich, um das günstigste Angebot zu finden. Mehr noch als bei einem Internetanschluss ist die Wahl für "mobiles DSL" vom individuellen Surfverhalten abhängig. Zusätzlich ist der Tarifdschungel noch viel größer. Zwischen den Eckpunkten Datenflat, Volumentarif und Geschwindigkeitsdrosselung gibt es eine große Bandbreite an Datentarifen für mobile Geräte. Es ist schwer, einen geeigneten Tarif zu finden. Ohne diesen ist das mobile Internet aber schnell eine echte Spaßbremse.

Mobiles Internet: Tarifvergleich lohnt sich

Ein Tarifvergleich lohnt sich daher. Denn mit einer geeigneten Datenflat können Sie viel Geld sparen. Die meisten Angebote sind recht üppig bemessen und verleiten dazu, lieber ein Plus an Volumen als einen günstigen Preis zu wählen. Je nach Surfverhalten können Sie aber mit einem kleineren Datenpaket viel Geld sparen, ohne auf schnelles mobiles Internet verzichten zu müssen. Vergleichen Sie die Datentarife also immer vor dem Hintergrund Ihrer Mobilfunknutzung.

Sie sind…

  • Gelegenheitsnutzer: Sie rufen ab und zu E-Mails ab, surfen gelegentlich und nutzen kaum Apps? Dann sind Tarife mit 500 MB im Monat für Sie völlig ausreichend.
  • Normalnutzer: Sie rufen gelegentlich Apps auf, schauen aber selten ein Video an? Dann sollten um ca. 1 - 2 GB für Sie genügen.
  • Vielnutzer: Sie schauen verstärkt Videos, hören gelegentlich Musik per Streaming oder spielen per App? Dann sind Tarife ab 5 GB wahrscheinlich eine gute Wahl.
  • Poweruser: Sie möchten neben Apps und Videos auch mal Live-Streaming (Internet-TV) genießen? Dann benötigen Sie ein möglichst großes Datenvolumen im Monat. Für Sie eignen sich Tarife mit 10 - 20 GB bis hin zu Handy-Tarifen mit einer Datenflat.

Tipp: LTE-Homespots als DSL-Alternative

LTE ist mittlerweile in vielen Regionen verfügbar. Häufig sogar dort, wo eine gute DSL-Anbindung aus technischen Gründen noch fehlt. In diesem Fall kann LTE sogar eine echte Alternative zum herkömmlichen DSL-Anschluss sein. Mehr erfahren Sie in unserem Ratgeber Homespot Vergeich ►

Datentarife für mobiles Internet im Vergleich

Bei der Wahl des Mobilfunknetzes ist vor allem der Standort entscheidend

Durch den massiven Ausbau der Mobilfunknetze hat sich die Qualität der verschiedenen Anbieternetze angeglichen. Es gibt kein generell besseres oder schnelleres Netz mehr. Es gibt jedoch teilweise starke regionale Unterschiede. Diese hängen allerdings sogar in vielen Gemeinden vom genauen Standort ab und können wenige Kilometer weiter bereits gegenteilig ausfallen. Daher ist eine Empfehlung für einen speziellen Mobilfunkanbieter wenig sinnvoll.

Neben Netzverfügbarkeit, Datenvolumen und den Preis sollten Sie bei der Wahl Ihrer neuen Datenflat aber auch auf die Geschwindigkeit achten. So bieten viele Mobilfunkanbieter im aktuell am meist verbreiteten 4G-Netz (LTE/LTE+) meist nur Datengeschwindigkeiten von maximal 50 MBit/s oder sogar weniger an.

Das 5G-Netz ist dagegen deutlich schneller. Hier surfen Sie bei den Mobilfunkanbietern mit Geschwindigkeiten von aktuell bis zu 500 MBit/s. Damit genießen Sie Internet und mobile Anwendungen regelrecht. Es gibt aber zwei Haken. Der erste Haken ist technischer Natur: Anders als neue Smartphones und Tablets unterstützen nicht alle älteren Geräte 5G. Der zweite Haken ist bedeutender: Das 5G-Netz befindet sich aktuell im Aufbau und weißt Lücken auf. Damit ist die versprochene Bandbreite in einigen Gebieten möglicherweise nicht verfügbar.

Für Sie heißt das: Ihre Internetverbindung schaltet automatisch auf das langsamere LTE oder sogar UMTS um. Prüfen Sie daher vor einem Abschluss einer meist etwas teureren 5G-Datenflat, ob in Ihren typischen Aufenthaltsgebieten überhaupt eine gute 5G-Netzabdeckung besteht. Denn diese ist Voraussetzung für eine große Bandbreite vieler Tarifangebote. Hierzu können sie z. B. schauen, welcher Anbieter bei Ihnen am Standort den nächstgelegenen Funkmast betreibt.

So schnell ist mobiles Internet in der Praxis

In Deutschland gibt es aktuell drei Mobilfunkanbieter, die Mobilfunknetze betreiben. All diese Mobilfunkanbieter unterscheiden sich in der maximal erreichbaren LTE/5G-Geschwindigkeit.

BetreiberNetzMax. GeschwindigkeitUpload
TelekomD1300 Mbit/s50 Mbit/s
VodafoneD2500 Mbit/s50 Mbit/s
Telefónicao2 (E-Netz)225 Mbit/s50 Mbit/s

2G, 3G, 4G, 5G: Wir erklären die Abkürzungen

Bei den Abkürzungen 2G, 3G, 4G und 5G handelt es sich um verschiedene Mobilfunkstandards. Das G steht dabei für die Generation. Aktuell steht mit 5G die fünfte Generation in den Startlöchern. Die Generationen unterscheiden sich neben den von den Anbietern genutzten technischen Standards hauptsächlich in der Geschwindigkeit der Datenübertragung.

Auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets mit SIM-Karte ist der genutzte Mobilfunkstandard also wichtig, um möglichst schnell im Internet zu surfen. Dabei sind aber nicht in allen Regionen alle Standards verfügbar. Ein Smartphone wählt sich stets in das bestmögliche Netz ein, insofern es dieses auch unterstützt. Zudem kann es sein, dass Mobilfunkanbieter das schnellere Netz nur in bestimmten Verträgen anbieten.

Das steckt hinter 2G, 3G, 4G und 5G

  • 2G (GPRS/EDGE): Dieser Mobilfunkstandard dient bis heute noch hauptsächlich zur Telefonie. Er wurde 1992 in Deutschland eingeführt. Die Datenübertragung beträgt über GPRS maximal 53,6 kBit/s und über Edge (E) bis zu 220 kBit/s. Diese Geschwindigkeiten sind heutzutage nicht mehr ausreichend.
  • 3G (UMTS/HSDPA): Der dritte Mobilfunkstandard (3D) wurde 2000 mit dem Namen UMTS entwickelt. Die Geschwindigkeiten waren in dieser Generation mit bis zu 394 kBit/s auch eher gering. Deshalb folgte 2006 HSDPA und später HSDPA+, auch als 3,5G bezeichnet, mit welchen Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s und 42 Mbit/s möglich sind.
  • 4G (LTE/LTE+): Bei 4G handelt es sich um den am aktuell meist verbreiteten Mobilfunkstandard für Smartphones. Mobilfunkanbieter bieten mit 4G aktuell Download-Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s. Theoretisch währen Geschwindigkeiten bis zu 1000 Mbit/s möglich. In der Praxis erreichen Sie eher Geschwindigkeiten bis 50 Mbit/s. Da LTE in Deutschland immer noch weiter ausgebaut wird, steigen diese Werte jedoch von Jahr zu Jahr. Das 4G-Netz soll in Zukunft das 3G-Netz ersetzen, welches dann abgeschaltet wird.
  • 5G: Die fünfte Generation des Mobilfunkstandards ist vor allem für die Industrie gedacht. So werden z. B. für das autonome Fahren hohe Bandbreiten und vor allem stabile Verbindungen benötigt. So können Daten in Echtzeit übertragen und ausgewertet werden, ohne einen leistungsstarken Computer im Auto verbauen zu müssen. Die Geschwindigkeiten im 5G-Netz sollen bis zu 10 GBit/s betragen.

Die Mobilfunkstandars im Geschwindigkeits-Vergleich

Generationmax. Geschwindigkeit
2G (GRPS/EDGE)300 kBit/s
3G (UMTS/HSDPA)
42 Mbit/s
4G (LTE/LTE+)
1 Gbit/s
5G10 Gbit/s

Was passiert nach Erreichen des Datenvolumens?

Haben Sie das maximale vereinbarte Datenvolumen aufgebraucht, können Sie dennoch weiter surfen. Allerdings drosselt der Anbieter dann die Geschwindigkeit auf GPRS („mobile Grundversorgung“ mit max. 64 kBit/s). Dann wird teilweise bereits das Öffnen einer größeren Webseite zum Geduldsspiel. Buchen Sie also stets einen Tarif, der zu Ihrem Surfverhalten passt.

Wichtig: Einige Anbieter haben inzwischen Tarife entwickelt, bei denen bei Erreichen des Datenvolumens automatisch ein kostenpflichtiges Zusatzpaket gebucht wird. Diese Angebote sollten Sie genau prüfen! Denn es können ungewollte Kosten entstehen.

Welche Tarifarten gibt es?

Wie bei den Angeboten für mobiles Internet gibt es verschiedene Tarifarten. Diese unterscheiden sich vor allem in Abrechnung und Laufzeit. Das bedeuten die wichtigsten Begriffe:

  • Prepaidtarife: Diese beinhalten ein festes maximales Megabytevolumen und werden im Voraus abgerechnet. Bei Erreichen des Datenvolumens drosselt der Anbieter die Geschwindigkeit. Davon abweichend gibt es wenige Tarife, bei denen Sie im Voraus bezahltes Guthaben volumengenau „absurfen“ können. Diese Tarife sind in der Regel kurzfristig kündbar.
  • Postpaidtarife: Diese beinhalten wie bei Prepaidtarifen ein maximales Datenvolumen oder einen Preis pro Megabyte und werden monatlich nach Verbrauch abgerechnet. Die Tarife sind ebenfalls häufig kurzfristig kündbar.
  • Feste Verträge: Viele attraktive Datentarife sind an feste Mobilverträge gekoppelt. Diese enthalten eine Datenflat bis zu einer bestimmten Obergrenze oder/und ein bestimmtes Freivolumen zuzüglich anschließender Abrechnung nach Verbrauch.
  • Datenflat: Unter dem Namen Datenflat verstehen die Anbieter ganz unterschiedliche Abrechnungsmodelle. In der Regel ist das Surfen kostenlos, bis eine Obergrenze an Datenvolumen erreicht wird. Diese Tarife sind häufig nur zur Laufzeit (meistens ein oder zwei Jahre) kündbar.
  • Volumentarife: Diese Tarife sind selten geworden. Sie zahlen dabei einen bestimmten Betrag für jedes Megabyte, das Sie zwischen Ihrem Gerät und dem Mobilfunknetz hin- und herschicken. Solche Tarife rechnen die Anbieter scharf ab, was fair klingt. Sie lohnen sich aber meistens nicht, da viele Datenflatrates selbst für Wenignutzer im Preis günstiger sind.

Fazit: Kein mobiles Internet ohne Vergleich!

Noch mehr als bei einem Festanschluss sollten Sie bei der Wahl eines geeigneten Datentarifs auf das Gesamtpaket achten. Eine scheinbar günstige Datenflatrate nutzt Ihnen nichts, wenn Sie das enthaltene Datenvolumen nicht benötigen. Aber auch ein kleines Paket zu kleinem Preis kann schnell zum Ärgernis werden, wenn Sie mehr Datenvolumen benötigen. Daher gilt: Wählen Sie keine Datenflat ohne Vergleich!


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