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Internet ist zu teuer - Tipps gegen überhöhte Preise 

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Zahlen Sie zu viel? Haben Sie das Gefühl, Ihr Internet ist zu teuer? Dann ist es an der Zeit, sich mit ein paar Tipps gegen hohe Tarife zu befassen. Schließlich zahlen Sie in Deutschland ohnehin schon mehr für Ihren Internetzugang als in vielen Nachbarländern. Aber in den Tarifen und in den gebuchten Leistungen verstecken sich zusätzlich viele Details, die einen Internetvertrag richtig teuer werden lassen können.

Welche Faktoren spielen in die Preisgestaltung hinein? Wann ist ein Tarif teuer und wann nicht? Welche Möglichkeiten haben Sie, Internetkosten zu reduzieren? In diesem Artikel erklären wir Ihnen diese Zusammenhänge.

Teures Internet: Wie viel kostet schnelles Internet pro Monat?

Ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis beim Internet muss nicht sein. Sie sollten Ihren Tarif regelmäßig überprüfen und mit anderen Angeboten vergleichen. Dazu gehört auch, ein Gefühl für die Marktsituation zu bekommen. 

Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob Ihr Internet teuer ist. Sie lautet: Wie viel kostet schnelles Internet pro Monat wirklich? Nur so können Sie Ihren aktuellen Preis einschätzen. Doch so einfach ist es nicht. 

Es kommt nämlich auch darauf an, welche Art von Internetzugang Sie gebucht haben. Die Art der Bereitstellung unterscheidet sich technisch und dadurch auch preislich. Nutzen Sie eine alte Telefonleitung (DSL), einen modernen Glasfaseranschluss oder Kabel-Internet? Oder müssen Sie sogar auf DSL per Satellit oder LTE/5G ausweichen, weil in Ihrer Region noch keine Kabel für schnelles Internet gelegt worden sind? Diese technische Betrachtung spielt genau wie gebuchte Zusatzoptionen eine Rolle im Preisvergleich. 

Internetkosten nach Anschluss-Art

Die folgende Auflistung bietet einen ersten schnellen Überblick über die Unterschiede im Preis nach Art des Anschlusses. Die Preise sind ungefähre Angaben, die sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden können und von der konkreten Bandbreite abhängen. Abweichungen für besonders schnelle Leitungen sind ebenfalls möglich. Folgende Preisspannen können aktuell auf dem Markt beobachtet werden:

  • DSL: ca. 25 bis 80 Euro pro Monat
  • Kabel: ca. 14 bis 70 Euro pro Monat
  • Glasfaser: ca. 30 bis 100 Euro im Monat
  • LTE/5G: 25 bis 100 Euro im Monat (teilweise keine Flatrate)
  • Satellit: ca. 20 bis 120 Euro im Monat (häufig keine Flatrate!)

Schnell-Vergleich: Die günstigsten Tarife der Anbieter

Doch wer ist nun wirklich ein günstiger Anbieter? Wenn Ihr Internet teuer ist, sollten Sie einen Vergleich starten. Nur so finden Sie den individuell besten Tarif. Vielleicht sind Sie danach sogar erstaunt, wie günstig ein Anschluss bei der Konkurrenz ist. 

Es gibt immer wieder gute DSL-Angebote - sie zu finden, ist manchmal jedoch nicht ganz so einfach. Ihr Internet muss aber nicht teuer bleiben, denn wir unterstützen Sie bei der Suche. Mit unseren Vergleichstools bekommen Sie einen guten Überblick. Besonders attraktive Angebote haben wir in der folgenden Tabelle aufgelistet.

AnbieterPreis / MonatDownload SpeedHardware / Monat 
eazy2014,41 €*20 Mbit/sinklusiveZum Angebot
eazy4018,41 €*40 Mbit/sinklusiveZum Angebot
Vodafone Red Internet & Phone 50 Cable22,49 €*50 Mbit/sinklusiveZum Angebot
Vodafone Red Internet & Phone 16 DSL25,48 €*16 Mbit/sab 2,99 €Zum Angebot
1&1 DSL 1627,14 €*16 Mbit/sab 2,99 €Zum Angebot

Warum ist Internet in Deutschland so teuer?

Es gibt viele Aspekte, die den Preis für eine Internetverbindung bestimmen. Dennoch ist es eine Tatsache, dass der Internetzugang in Deutschland besonders teuer ist. Einer der Gründe: Der Netzausbau mit modernem Glasfaserkabel wurde über viele Jahre, fast schon Jahrzehnte verschlafen. Dadurch gibt es einen Investitionsstau, der niedrigere Preise nur bedingt zulässt. 

Hinzu kommt ein zweiter wichtiger Punkt: Es gibt bzw. gab lange Zeit ein Quasi-Monopol der Telekom. Das Unternehmen ist Nachfolger einer Bundesbehörde, die das gesamte Kabelnetz verwaltet hat. Um Kosten zu sparen, hat die Telekom der Aufrüstung der veralteten Kupferkabel den Vorzug gegeben und Glasfaser nur mäßig vorangetrieben. In diesem Zusammenhang kommt die Frage auf, warum ausgerechnet die Telekom bei DSL so teuer ist. 

Zugleich müssen sich andere Wettbewerber in das Netz einkaufen. Es fehlte lange ernsthafte Konkurrenz, die ein leistungsstarkes und gut ausgebautes paralleles Leitungsnetz bieten konnte. Das ändert sich derzeit punktuell durch den geförderten Ausbau von Glasfasernetzen sowie der Nutzung der Kabelfernsehleitungen für Internetverbindungen. Doch auch hier gibt es Monopole für das Unternehmen, das die Netze besitzt.

Insgesamt gibt es in Deutschland viel zu wenig Wettbewerb, was dazu geführt hat, dass die Preise in den letzten Jahren nicht stark genug gefallen sind. Es greift eine Preislogik: fehlende Konkurrenz und hohe Kosten - Internet bleibt teuer.

Perspektivisch wird sich das auch nicht so schnell ändern, denn sowohl der Staat als auch die großen Unternehmen zeigen wenig Interesse daran, den Wettbewerb zu fördern und zum Beispiel die Netze für alle Anbieter per Kostendeckel erschwinglich nutzbar zu machen oder freizugeben. Dieses Versäumnis prangert unter anderem der Verband Breko an, der sich für ein Fair Use der Leitungen einsetzt.

Letztlich ist der Preis aber auch von der Geschwindigkeit der Datenübertragung abhängig. Ein weiterer Ausbau bedeutet daher in erster Linie, dass die Preise für die dann besseren Leitungen kaum günstiger als für langsame DSL-Leitungen sein können. Im Gegenteil: Derzeit häufen sich Stimmen, die einen Preisanstieg prognostizieren, da der geförderte Glasfaserausbau sich für die Unternehmen noch amortisieren muss. Hinzu kommt die Inflation, die noch nicht ausgeglichen ist.

So setzen sich die Kosten für Internet-Angebote zusammen

Ob und warum ausgerechnet Sie ein zu teures Internet nutzen, ergibt sich aus Ihrem gewählten Tarif. Diesen sollten Sie sich ganz genau anschauen. Wie sich die Kosten, also die Monatsgebühr, für den DSL-Anschluss überhaupt zusammensetzen, zeigen wir Ihnen hier in Listenform mit den typischen Kostenbestandteilen.

  • Anschlussgebühren: Die Bereitstellung der Leistung macht den größten Anteil aus. Der Anbieter muss nicht nur eine Verbindung technisch realisieren und managen, sondern häufig noch Gebühren an Unternehmen für die Netznutzung zahlen. 
  • Telefon-Flatrate: Typischer Bestandteil von DSL-Verträgen ist eine Telefon-Flatrate. Diese fängt die Kosten für alle Anrufe im Inland und ggf. ins Mobilfunknetz auf. Daher handelt es sich aus Anbietersicht um einen wesentlichen Faktor, der den Preis mitbestimmt. 
  • Miete für Hardware: Meistens optional ist die Miete eines Routers oder weiterer Hardware. Wird Ihnen ein Router kostenlos gestellt, muss der Anbieter das Gerät jedoch kaufen und bereitstellen. Das schlägt sich auf den Preis nieder.
  • Fernsehen: Triple Play – also DSL mit Telefon und Fernsehen – ist äußerst beliebt. Häufig enthalten Tarife optionale Angebote für Kabel-TV, Magenta TV oder Live-Streamingdienste wie Waipu. Diese Kosten legen die Anbieter auf die Kunden um und steigern den Preis. Das macht das Internet teuer. Hier finden Sie Infos zu allen TV-Anbietern. 
  • Software/Virenschutz: Sehr gern verkaufen die Anbieter kostenpflichtige Software zum Virenschutz. Virenscanner und ähnliche Angebote scheinen für mehr Sicherheit zu sorgen. In Wahrheit sind es teure Zusatzprogramme, die in den meisten Betriebssystemen oder über E-Mail-Server ohnehin vorhanden sind. Diese Kosten lassen die individuellen DSL-Tarife ansteigen.
  • Homepage und E-Mail: In vielen Verträgen sind kostenlose E-Mail-Adressen oder Webspace für eine Homepage enthalten. Mitunter kosten die Leistungen auch einen geringen Zusatzbetrag. In allen Fällen muss der Anbieter jedoch die Infrastruktur sowie Hardware und Software bereitstellen. Das fängt dieser über den Preis auf und das Internet wird teurer.

Wie teuer ist Internet und was sollten Sie bezahlen?

Doch was sollten Sie für einen Internetanschluss bezahlen? Was ist ein fairer Preis? Genau diese Frage ist kaum zu beantworten, ohne die lokalen Gegebenheiten zu kennen. Generell sind langsamere Leitungen günstiger als teure. Es kommt also auch auf Ihre Präferenzen bei der Bandbreite an.

Allerdings gibt es typische Spannen, wie teuer derzeit ein Internetanschluss ist. Besonders günstige DSL-Angebote beginnen bei monatlich ca. 25 Euro. Bei sehr geringer Bandbreite sind auch noch günstigere Angebote möglich. Für DSL ab 16 Mbit/s ist dies aber ein realistischer Preis – zumindest als Startgebühr bei einer längeren Vertragslaufzeit. 

Aber was kostet schnelles Internet? DSL um 100 Mbit/s kann man aktuell ab ca. 30 Euro im Monat bekommen. Hier kommt es ebenfalls auf Details der Vertragsgestaltung an. Highspeed-Anschlüsse über Kabel-Internet und Glasfaser kosten jedoch schnell ca. 80 Euro im Monat, teilweise sogar mehr. 

Mit einem guten Tarifvergleich und einem Wechselbonus können Sie eventuell einige Euro pro Monat sparen. Ein DSL-Vergleich über unseren Rechner kann sich daher lohnen.

Mit diesen Tipps senken Sie Ihre Internetkosten

Sie können jedoch fast immer Kosten sparen, wenn Sie auf Details achten. Das gilt ganz besonders bei Abschlüssen neuer Internet-Verträge, aber auch bei bestehenden Verträgen ist das möglich. Die folgenden Tipps bieten Ihnen ein paar Ansatzpunkte, wie Sie aus einem teuren Vertrag mit Zusatzleistungen einen schlanken und kostengünstigen Internet-Vertrag machen können.

Wählen Sie einen Internet-Tarif der zu Ihren Gewohnheiten passt

Die wichtigste Regel lautet: Achten Sie darauf, dass Ihre Verträge nur die Leistungen enthalten, die Sie wirklich benötigen. Das gilt auch in puncto Bandbreite. Wenn Sie zum Beispiel abends nur ein paar Nachrichten lesen oder Ihre E-Mails checken möchten, benötigen Sie keinen Highspeed-Anschluss. Wenn Sie dagegen Filme oder Musik streamen oder Online-Games spielen, sollten Sie eine höhere Bandbreite wählen. 

Prüfen Sie, welche Bandbreite Sie wirklich benötigen. Je niedriger die vertraglich zugesicherte Geschwindigkeit ist, desto günstiger wird der monatliche Preis ausfallen.

Kaufen Sie sich Ihre eigene Hardware

In einigen DSL-Tarifen ist eine Hardware-Option enthalten. Sie können beim Anbieter gegen einen Aufpreis einen Router mieten. Diesen müssen Sie am Ende der Laufzeit in der Regel zurückgeben. Durch solche Optionen erhöht sich der monatliche Preis. 

Im Laufe der Zeit entsteht so eine Summe, die über den Preis für ein selbst angeschafftes Gerät hinausgeht. Sie sparen mittelfristig, wenn Sie eigene Hardware einsetzen. Das ist manchmal auch während eines laufenden Vertrags möglich, da Sie Mietgeräte einzeln kündigen können. 

Vermeiden Sie versteckte Kosten

Prüfen Sie vor Abschluss eines Vertrages, ob es versteckte Kosten gibt. Enthält der Internet-Vertrag kostenpflichtige Leistungen, die nicht in der Monatsgebühr enthalten sind, sollten Sie genau hinsehen. 

Dazu gehören unter anderem kostenpflichtige Virenscanner und andere Software, optionale Webseiten und E-Mail-Adressen, Zusatzgebühren beim Erreichen von Datenlimits und andere Leistungen. 

Ebenfalls wichtig: DSL-Anschlüsse sind normalerweise zugleich Telefonanschlüsse. Hier stecken in den Zusatzentgelten für Anrufe ins Mobilfunknetz, Ausland und zu Servicenummern häufig hohe Gebühren. Nutzen Sie keine Optionen, die Sie ohnehin nicht benötigen oder bei Bedarf auch per Handy nutzen können. 

Der ideale Internetvertrag bietet Ihnen einfach „nur“ eine gute Bandbreite, kostenlose Zusatzleistungen (Flatrates) und einen klaren Fixpreis. Alles Weitere sollten Sie wirklich dringend benötigen, damit ein Preisaufschlag gerechtfertigt ist.

Verhandeln Sie Ihre Kosten mit dem Anbieter

Haben Sie das Gefühl, dass Sie viel zu viel bezahlen? Läuft Ihr Vertrag aber noch sehr lange? Ist Ihr Tarif für Neukunden oder bei der Konkurrenz günstiger? Dann kann es sich lohnen, den Anbieter zu kontaktieren. Versuchen Sie, den Preis zu verhandeln

In vielen Fällen wird diese Taktik aber leider nur schwer zum Erfolg führen. Allerdings haben auch Internetanbieter ein Interesse daran, Kunden zu halten. Vielleicht haben Sie Glück und das Unternehmen zeigt sich kulant. Aber: Sie werden für den günstigeren Tarif meistens eine feste Mindestvertragslaufzeit akzeptieren müssen.

Zu teuer? Wechseln Sie Ihren Anbieter!

Wenn die Verhandlungstaktik nicht funktioniert, ist ein Wechsel zum nächstmöglichen Termin sinnvoll. Das ist der Punkt, an dem Sie häufig am meisten sparen können, denn während der Vertragslaufzeit hat sich in den meisten Fällen die Preisstruktur bei der Konkurrenz geändert. Vielleicht gibt es einen Anbieter, der Ihnen die gleiche Bandbreite zu einem geringeren Preis anbieten kann. Erfahren Sie hier, wie Sie beim Internetanbieter-Wechsel richtig vorgehen. 

Fazit: Wählen Sie einen passenden Tarif und sparen Sie unnötige Kosten

In Deutschland ist das Internet teuer. Aber Sie haben es selbst in der Hand, den individuell günstigsten Tarif zu finden. Finden Sie heraus, welche Bandbreite Sie wirklich benötigen. Verzichten Sie auf alle Zusatzfeatures, bis auf die wirklich benötigten. 

Sie sollten außerdem regelmäßig aktuelle DSL-Tarife vergleichen. So finden Sie am Ende der Laufzeit Ihres aktuellen Vertrages schnell einen günstigen Anbieter. Wenn Sie bereits einen teuren Vertrag abgeschlossen haben, versuchen Sie möglichst alle unnötigen Optionen vorzeitig zu kündigen. 

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, können Sie viel Geld sparen. So wird aus teurem Internet ein schlanker Vertrag mit einem günstigen Preis.

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