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Telefon- und Internetkosten von den Steuern absetzen: So klappt's!

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Kosten und Gebühren für das Telefon und Internet können Arbeitnehmer in Deutschland grundsätzlich von ihrer Einkommenssteuer absetzen und in der Steuererklärung angeben. Damit das Finanzamt die Kosten anerkennt, gibt es allerdings bestimmte Voraussetzungen, die Sie kennen sollten:

Telefon- und Internetkosten können Sie als Werbungskosten nur dann angeben, wenn Sie Ihren privaten Internetanschluss beruflich nutzen. Dasselbe gilt, wenn Sie über Ihren privaten Festnetz-Anschluss oder Ihrem Handy geschäftliche Telefonate führen.

Zur Ermittlung der anzusetzenden Werbungskosten gibt es zwei Methoden, die vom Finanzamt akzeptiert werden:

  • Beim sogenannten Einzelnachweis können Sie in Ihren Rechnungen genau aufführen, welche Gespräche privat und welche beruflicht getätigt wurden. Die Gespräche, die Sie beruflich getätigt haben, können Sie in voller Höhe als Werbungskosten angeben. Für den Nachweis kann eine separate Telefonnummer oder auch der Einzelverbindungsnachweis Ihres Telefon-Anschlusses oder Handyvertrags hilfreich sein.
  • Die sogenannte Pauschalregelung ist eine weitere Möglichkeit, Internet und Telefon von den Steuern abzusetzen. Hierbei werden pauschal 20 % Ihrer Telefon- und Internetkosten als beruflich anerkannt. Die Kosten sind hier allerdings auf monatlich 20€ begrenzt. Über das Jahr läppert sich dies allerdings: Für ein Jahr können Sie über den Pauschalbetrag bis zu 240€ an Werbungskosten ansetzen.

Tipp: Um die berufliche Veranlassung nachzuweisen, können Sie auch bei Ihrem Arbeitgeber nach einer Bescheinigung fragen.

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