DSL-Tarife für Studenten.

DSL-Tarife für Studenten: Lohnt sich das?

Studenten haben wenig Geld. Daher sind sie gezwungen, bei allen Ausgaben zu sparen. Ein wesentlicher Kostenfaktor ist der DSL-Anschluss für Internet und Telefon. Speziell der Zugang zum Internet fast schon lebenswichtig. Denn viele Hochschulen bieten Lehrmaterialien und andere Dokumente verstärkt online an. Nicht zuletzt ist das Internet mit den damit verbundenen Angeboten ein Stück Lebensqualität. In dieser speziellen Kundennische bieten DSL-Unternehmen Studenten-Tarife an.

DSL: Studenten-Tarife helfen beim Sparen

Die meisten DSL-Anbieter räumen jungen Menschen Rabatte ein. Darunter fallen auch Studenten. Entsprechende Tarife richten sich entweder an Personen unterhalb eines gewissen Alters (meistens 25 Jahre) oder an Personen, die immatrikuliert sind. Telekom, Vodafone, O2 und viele andere Internetanbieter gewähren einen Nachlass. So lassen sich gegenüber dem Normaltarif einige Euro sparen.

Das Problem: Viele Anbieter verstecken diese Tarife ganz gekonnt auf ihrer Webseite. Es ist sinnvoll, die Suchmaschinen oder Webseiten-Suche zu nutzen. Auch in Vertragsshops lohnt sich eine direkte Nachfrage.

Studenten-Tarife: Fallstricke beachten!

Aber Achtung! Obwohl die Tarife attraktiv sind, scheinen sie auf dem ersten Bick die gleiche Leistung zu umfassen. Doch im Kleingedruckten verstecken sich zum Teil Einschränkungen. Teilweise werden Telefonminuten teurer, Flatrate-Anteile fallen weg, Bandbreite ab einem gewissen Volumen kann gedrosselt sein oder der Preisnachlass gilt nur für die ersten sechs der meistens 24 Monate Vertragslaufzeit. Daher gilt: Unbedingt die Tarifdetails lesen!

Besonders attraktiv: kurze Laufzeiten und Kombi-Pakete

Teilweise bieten die DSL-Unternehmen für junge Menschen und Studierende zusätzliche flexible Spezialtarife. Diese sind etwas teurer, haben aber eine kurze Laufzeit. Das kann sehr sinnvoll sein, wenn noch keine endgültige Bleibe gefunden ist oder das Studium in Kürze beendet wird.

Sehr interessant kann auch ein Kombi-Angebot aus Internet, Festnetz und Mobilfunk sein. Einige DSAL-Anbieter haben Pakete im Programm, die in der Summe deutlich günstiger sind als die Normaltarife. Solche Pakete können preislich sogar die besonderen Studenten-Tarife schlagen. Ein intensiver DSL-Vergleich lohnt sich auch vor diesem Hintergrund.

DSL-Anschluss: Unterschiede zwischen eigener Wohnung, WG und Wohnheim?

Es spielt keine Rolle, für welche Art von Wohnung der Anschluss gewünscht ist. In Studentenwohnheimen ist jedoch in der Regel ein WLAN vorhanden. Bei Mietwohnungen gilt: Kunde und Vertragspartner ist immer der Anschlussinhaber. Dieser sollte mit dem Mieter/Hauptmieter identisch sein. Das kann speziell in WGs wichtig werden. Denn der Anschlussinhaber kommt für die gesamten Kosten auf und hat bei Rechtsverstößen (z. B. Filesharing) seiner Mitbewohner eine besondere Mitwirkungspflicht, wenn er nicht selbst haftbar gemacht werden will.

Internetkosten in einer WG fair aufteilen

Da in Wohngemeinschaften offiziell nur einer den Anschluss beauftragt und bezahlt, müssen sich die Bewohner einigen. Es ist ratsam, dass sich alle gleichmäßig an den Kosten für den Anschluss beteiligen. Sollte es zu Unstimmigkeiten kommen, kann der Anschlussinhaber besondere Gastzugänge für die Mitbewohner realisieren und die Bandbreite sogar für bestimmte Personen beschränken. Die Kosten für Telefon sollten fair durch Einzelverbindungsnachweise aufgeschlüsselt und gerecht zugeordnet werden, wenn Kosten abseits einer Flatrate (z. B. Auslandsanrufe) entstehen. Klappt die faire und gerechte Aufteilung der Kosten, steht allen ein sehr günstiger Internetanschluss zur Verfügung – ob mit oder ohne DSL-Studenten-Tarif. In unserem Magazin finden Sie einen umfangreichen Ratgeber zum Thema Internetanschluss teilen / WLAN Sharing.

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